Im Sommer letzten Jahres stellte Speicherspezialist Seagate seine neuen Exos M und IronWolf Pro Festplatten mit bis zu 30 TB vor (unser Testbericht). Diese Festplatten basieren auf der Mozaic 3+ Plattform mit Heat Assisted Magnetic Recording (HAMR)-Technologie und ergänzen die bekannten HDD-Familien um weitere Speichervarianten. Mittlerweile sind beide Serien, bei unveränderter Plattform, auch in Ausführungen mit 32 TB erhältlich.
Die neue IronWolf Pro mit 32 TB soll dem immer weiter steigenden Speicherbedarf in verschiedenen Branchen und Applikationen nachkommen. Denn beispielsweise werden auch NAS-Systeme immer häufiger für lokale KI-Workloads genutzt und müssen somit noch mehr Daten speichern als jemals zuvor. Unternehmen können so KI-Modelle vor Ort einsetzen und mit RAG- sowie LLM-Technologien lokale Datensätze effizient analysieren.
Für einen Praxistest konnten wir das aktuelle 32-TB-Flaggschiff in unserem Testlab begrüßen. Wir gehen auf die technischen Eckdaten und in Praxis auf den Vergleich mit den bisherigen Modellen von Seagate oder Konkurrenzprodukten ein. Wir wünschen wie immer viel Spaß beim Lesen des Artikels!
Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Seagate für die Bereitstellung der Testmuster bedanken.
Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.
Seagate IronWolf Pro 32 TB NAS HDD im Test.
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